Disk Optimizer
Disk Optimizer

Beschreibung

Der Flash Systems Disk Optimizer ist ein Defrag­men­tie­rungs­pro­gramm für NTFS-Laufwerke. Es ordnet die Dateien auf dem Laufwerk neu an, um den Zugriff auf diese zu beschleu­nigen. Hierbei nutzt es zwei Optimie­rungs­me­thoden:

  • Defrag­men­tierung

    Dateien, welche in mehreren Fragmenten auf dem Daten­träger abgelegt sind, werden wieder zu einem Segment zusam­men­gefaßt. Dies minimiert die Bewegung der Schreib-/Leseköpfe beim Lesen der Datei.

  • Positi­ons­op­ti­mierung

    Dateien, welche zu einem Programm gehören, werden auf dem Daten­träger möglichst nah zusammen angeordnet. Auch dies vermindert die Kopfbe­we­gungen während des Lesens der Dateien. Darüber hinaus werden wichtige Systemda­teien in den Außen­be­reichen des Daten­trägers positio­niert, wo sie durch die höhere Winkel­ge­schwin­digkeit schneller gelesen werden können.

Der Flash Systems Disk Optimizer bietet einen Defrag­men­tie­rungs– und einen Optimie­rungs­modus. Der Optimie­rungs­modus führt die Defrag­men­tierung und eine Positi­ons­op­ti­mierung durch. Die Defrag­men­tierung dient dem schnellen Optimieren eines Daten­trägers und reduziert ausschließlich die Fragmen­tierung der Dateien.

Download

Disk Optimizer (25873)

Features

Imple­men­tiert

  • Defrag­men­tierung der Dateien auf dem Daten­träger
  • Defrag­men­tierung von Datei­sys­te­m­ele­menten (FMT, MFT-Mirror, Upcase, etc.) unter Windows XP
  • Optimierung der Anordnung von Dateien
  • Berück­sich­tigung der Prefet­cher­in­for­ma­tionen zur Beschleu­nigung des Bootvor­ganges und des Programm­starts
  • Statis­tische Infor­ma­tionen über die Fragmen­tierung eines Daten­trägers
  • Grafische Anzeige der Fragmen­tierung nach dem Analy­selauf Restzeit­ab­schätzung
  • Auswahl der Optimierungs/Defragmentierungsmethode je Laufwerk Diffe­ren­zierte Festlegung der Vorge­hens­weise je Daten­träger Unbeaufsichtigter-Modus mit Logdatei und automa­ti­schem Herun­ter­fahren des Systems
  • Context-Sensitive-Hilfe

Vorhandene Einschrän­kungen

  • Keine grafische Anzeige während der Defrag­men­tierung (»Klötz­chen­an­zeige«) jedoch eine Übersicht nach der Analyse
  • Keine Defrag­men­tierung von FAT-Laufwerken (ist auch nicht geplant)

Technische Details

Der Flash Systems Disk Optimizer nutzt die Microsoft Defragmentierungs-API. Hierdurch wird sicher­ge­stellt, daß auch bei einer Fehlfunktion innerhalb des Defrag­men­tie­rungs­moduls keine Dateien beschädigt werden können.

Bei der Optimierung der Festplatte erstellt der Optimizer zuerst eine Liste aller Dateien auf dem Daten­träger. Diese Liste wird nach einem (im Exper­ten­modus einstell­baren) Priori­täts­schema sortiert. Sie definiert die gewünschte Reihen­folge der Dateien nach der Optimierung. Nach der Erstellung der Priori­täts­liste wird der Arbeits­be­reich auf der Festplatte bestimmt und durch den Defrag­men­tierer von Dateifrag­menten befreit. Dies geschieht durch Verschieben aller Fragmente in Cluster außerhalb des Arbeits­be­reichs. Sobald der Arbeits­be­reich leer ist, werden die Dateien ihrer Prioriät nach in den Arbeits­be­reich zurück­ver­schoben. Ist dieser gefüllt, wird am Ende des aktuellen Arbeits­be­reiches ein neuer Arbeits­be­reich definiert und der Vorgang beginnt von neuem.

Hinweis

Der Disk Optimizer bevorzugt eine leichte Fragmen­tierung der Datei an der optimalen Position gegenüber einer unfrag­men­tierten Datei an der falschen Stelle der Festplatte. Der Grund für dieses Vorgehen ist folgender: Eine Datei welche sich an der optimalen Position befindet benötigt wenige Kopfbe­we­gungen um gelesen zu werden, da sie sich in der Nähe anderer Dateien, welche zum gleichen Programm gehören, befindet. Dies beschleunigt den Programm­start. Das Auslagern einer Datei an das Ende der Festplatte ist daher ungüns­tiger als einige wenige Byte beim Lesen zu überspringen.

Versi­ons­his­torie

Version 1.62 (23.07.2008)

Version 1.62 — Bugfix­re­lease

  • Bugfix: Mit bestimmten SATA-Treibern kann es zum hängen­bleiben des Optimizers/Defraggers kommen
  • Bugfix: Unter bestimmten Umständen findet der Defrag­men­tierer bei großen Dateien keinen passenden, zusam­men­hän­genen Platz obwohl genügend Speicher frei ist
  • Bugfix: Fehler­haftes Handling von Sparse-Files im Defragger verlangsamt Defrag­men­tierung
  • Verbes­serung: Geschwin­dig­keits­stei­gerung des Defrag­men­tierers
  • Feature: Optio­nales Debug­fenster zur Fehler­suche

Version 1.6 (02.05.2008)

Version 1.6

  • Keine weiteren Änderungen gegenüber RC2

Version 1.6 RC2 (20.04.2008)

Release Candidate 2 der Version 1.6

  • Bugfix: Fehler beim Handling langer Datei­namen verhindert Defragmentierung/Optimierung
  • Bugfix: Zu geringe Breite der DropDown-Liste in den Analy­se­er­geb­nissen unter Vista
  • Verbes­serung: Es wurde eine Blacklist imple­men­tiert um Probleme mit den Programm SafeBoot zu vermeiden
  • Verbes­serung: Eindeutige Fehler­meldung wenn keine NTFS-Laufwerke gefunden werden konnten
  • Verbes­serung: Bessere Fehler­meldung wenn eine Datei aufgrund von unzurei­chendem Platz nicht defrag­men­tiert werden konnte *Verbes­serung: Bessere Fehler­mel­dungen wenn eine Datei nicht geöffnet werden konnte
  • Verbes­serung: Genauere Beschreibung der Engine-Optionen im Dialog

Version 1.6 RC1 (24.02.2008)

Release Candidate 1 der Version 1.6

  • Bugfix: Fehler­haftes Handling von Reparse Points
  • Bugfix: Fehler­haftes Handling der Prefetcher-Datei kann zu abstürzen und subop­ti­maler Datei­an­ordnung führen
  • Feature: Restzeit­an­zeige bei der Defrag­men­tierung (experi­mentell)
  • Feature: Vollständige Unter­stützung von Windows Vista
  • Feature: Diffe­ren­ziertere Engine­auswahl je Laufwerk nach der Analyse
  • Feature: Changelog in der Hilfe­datei
  • Verbes­serung: Sobald die nötigen DLLs vorhanden sind wird bei einem Absturz immer ein Crashdump geschrieben
  • Verbes­serung: Bessere Lesbarkeit der Meldungs­fenster (Meldungs­fenster jetzt größer)
  • Verbes­serung: Text im Fortschritts­dialog welche Engine gerade läufe
  • Verbes­serung: Verbes­serung beim Öffnen der zu defrag­men­tie­renden Dateien. Es können nun mehr Dateien im laufenden Betrieb defrag­men­tiert werden

Version 1.4 (02.12.2006)

Version 1.4

  • Keine weiteren Änderungen gegenüber RC2 Version 1.4 RC2 (03.10.2006) Release Candidate 2 der Version 1.4
  • Bugfix: Engine Optionen werden im »Automa­tisch Beenden«-Modus nicht angezeigt
  • Bugfix: Der automa­tische Shutdown funktio­nierte aufgrund eines Bugs in der MFC nicht (Worka­round imple­men­tiert)
  • Bugfix: Ein Abbruch während der Datei­auf­listung wurde nicht sofort ausge­führt
  • Feature: Beim Defrag­men­tieren kann nun (im Exper­ten­modus) ein extrem schnelle (wenn auch weniger gründ­licher) Modus aktivert werden
  • Verbes­serung: Perfor­mance­opti­mierung des Defraggers (Perfor­mance­stei­gerung um bis zu 3000%)
  • Änderung: Der Disk Optimizer ist nur noch auf Prozes­soren mit MMX-Befehlssatzerweiterung lauffähig

Version 1.4 RC1 (25.09.2006)

Release Candidate 1 der Version 1.4

  • Bugfix: Bei der Defrag­men­tierung großer Dateien kann es zu einem Fehler kommen, welcher die optimale Defrag­men­tierung der Datei stört
  • Feature: Beim Scan errechnet das Tool eine Pönale im Stil des c’t Tools hdtool11.zip (Rückschritt: 110 Pt, Schritt < 16MB: 1 Pt, Schritt > 16MB 100 Pt)
  • Feature: Context­sen­sitive Hilfe­funktion
  • Feature: Allge­meine Hilfe­funktion
  • Feature: Automa­ti­scher Shutdown und automa­ti­sches Appli­ka­ti­onsende als Option
  • Feature: Erstellen einer Logdatei bei der Defrag­men­tierung

Version 1.2 (22.06.2006)

Release mit vielen Updates gegenüber der Version 1.0

  • Verbes­serung: Erkennen von BootCDs und Ausgeben einer entspre­chenden Meldung

Version 1.2 RC1 (15.05.2006)

Release Candidate 1 der Version 1.2

  • Bugfix: Absturz des Optimierers bei einer bestimmten MFT-Fragmentierung
  • Bugfix: Möglicher Deadlock bei einem Emergency-Exit aufgrund niedrigem Akkula­de­stand
  • Feature: Grafische Darstellung der Festplat­ten­be­legung nach der Analyse
  • Feature: Die Siche­rungs­kopie der MFT wird jetzt ebenfalls defrag­men­tiert
  • Feature: Möglichkeit die Analy­se­phase zu überspringen
  • Feature: Versi­ons­an­zeige auf dem Start­bild­schirm
  • Feature: Grafische Darstellung der Festplat­ten­be­legung nach der Analyse
  • Verbes­serung: Verbes­sertes Handling von Reparse-Punkten
  • Verbes­serung: Verbes­sertes Handling von Hard-Links
  • Verbes­serung: Anzeige des Gesamt­fort­schrittes anstelle des Fortschritts je Aktion
  • Verbes­serung: Propor­tionale Prozen­t­an­zeige
  • Verbes­serung: Perfor­mance­opti­mierung des Defrag­men­tierers

Version 1.0 (01.03.2006)

Erstes Release

Screen­shots

Darstellung des Optimie­rungs­er­folges

Wer den Optimie­rungs­erfolg unabhängig vom Disk Optimizer darstellen möchte kann as Tool DiskView von Microsoft (früher Sysin­ternals) nutzen, welches genau diesen Zweck erfüllt.

Eula

Flash Systems Disk Optimizer Copyright © 2004–2008 Daniel Goß. All rights reserved.

Diese Lizenz gewährt dem Anwender die Erlaubnis, diese Software und die zugehörige Dokumen­tation unent­geltlich zu nutzen und zu verbreiten. Hierbei muß die Software in dem Umfang weiter­ge­geben werden, indem Sie bereit­ge­stellt wurde. Es dürfen keine Elemente der Software entfernt oder hinzu­gefügt werden. Die Herkunft der Software muß korrekt wieder­ge­geben werden. Es ist nicht gestattet, die Software zu verändern, zu dekom­pi­lieren oder zu disas­sem­blieren.

Die obige Copyright­notiz und diese EULA müssen ebenfalls mit den Bestand­teilen dieser Software weiter­ge­geben werden.

Diese Software wird bereit­ge­stellt »wie besehen«. Der Hersteller lehnt alle Gewähr­leis­tungen hinsichtlich der Software unabhängig davon, ob sie ausdrücklich oder implizit gewährt worden sind, einschließlich, aber nicht beschränkt auf Gewähr­leis­tungen für Tauglichkeit und Eignung für einen bestimmten Zweck, ab. Der Hersteller haftet nicht für Schäden — gleich welcher Art — einschließlich, aber nicht beschränkt auf direkte oder indirekte Schäden aus entgan­genem Gewinn, Betriebs­un­ter­bre­chung, Verlust geschäft­licher Infor­ma­tionen oder irgend­einem anderen Vermö­gens­schaden, welcher aus der Benutzung dieser Software oder aus der Tatsache, daß sie nicht benutzt werden kann, resul­tieren. Dies gilt auch, wenn der Hersteller auf die Möglichkeit solcher Schäden hinge­wiesen worden ist.

Kommentare

Keine Kommentare  

Noch keine Kommentare

RSS Feed für Kommentare zu diesem Artikel. TrackBack URL

Hinterlasse einen Kommentar

Spam protection by WP Captcha-Free

26.04.2010

Tags: